Kurt-Engert-Haus, Kiel

Bauherr:  Kieler Stadtkloster

Das Grundstück in Kiel Holtenau ist an prominenter Stelle gelegen. Es hat die Förde, den Leuchtturm und den Bismarck im Blick. Das Kurt-Engert-Haus ist seit 40 Jahren Ort des Wohnens und der Pflege.

Der Entwurf verwendet sowohl typologisch als auch motivisch das Bild des Klosters. Zum einen im Sinne eines baulichen Ensembles, das Gebäude und Freiräume um einen Kirchenbau schart. Zum anderen im Sinne eines Ortes für eine selbstbestimmte Gemeinschaft, die zusammen lebt, arbeitet und teilt.

Die bauliche Setzung des Entwurfes rahmt die Dankeskirche durch zwei winkelförmige Gebäude, die sich rückwärtig in den Hang schieben. Durch den Abbruch des Bestandsgebäudes entsteht Raum für einen kleinen Quartierspark für den Stadtteil Holtenau. Die Fassaden sind im Ortstypischen Klinker gehalten, gegliedert durch große Fensterscreens und unterschiedliche Verbände. Das 4-geschossige Pflegewohnhaus und das 6-geschossige Seniorenwohnhaus lassen zwei Platzniveaus frei: den grünen Kreuzgarten an der Kirche sowie den steinern gehaltenen Entreeplatz, welcher sich zu Förde und Park hin öffnet und über eine Freitreppe verbunden ist. Zu diesen Räumen hin öffnen sich  die öffentlichen und halböffentlichen Angebote des Kurt-Engert-Hauses. Für Bewohner, Gäste und Holtenauer bieten geschwungene Parkwege eine Vielzahl von Verbindungen, Spazierrunden und persönlichen Trainingsherausforderungen.

Mitarbeiter: Özgür Irban, Aleksandra Mlynczak

Visualisierung: APB. Architekten